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Phasen der M&A-Transaktion

Eine M&A-Transaktion ist sehr komplex, in der viele Aspekte berücksichtigt und wichtige Hürden bewältigt werden müssen. Dabei unterscheiden sich M&A-Transaktionen von Fall zu Fall. Jede Transaktion durchläuft unterschiedliche Phasen, die von Beginn an effizient und professionell gemanagt werden müssen.

Mit unserem Know-How und unserem Netzwerk begleiten wir Sie gezielt durch alle Phasen einer M&A-Transaktion.

Nachdem der Verkäufer die Entscheidung über die Veräußerung getroffen hat, wird der Veräußerungsprozess vorbereitet. Hierfür wird der Deal-Manager bestimmt, mit dem unter anderem die Art der Veräußerung, potenzielle Kunden und der Zeitplan abgesteckt werden. Eine Vendor Due Diligence hilft Schwachstellen des Unternehmens zu erkennen und zu beseitigen. Somit kann der Verkäufer sich vor negativen Überraschungen absichern und das Target sowie die Veräußerungsstruktur vorbereiten.
Nachdem sich der Käufer für den Erwerb (vorläufig) entschieden hat, werden mit Unterstützung des Deal-Managers mögliche Targets identifiziert und auf Basis öffentlich erhältlichen Informationen ausgewertet und dadurch potenzielle Targets eingegrenzt.
Der Deal-Manager muss, unabhängig ob er auf der Verkäufer- oder der Käuferseite ist, grundsätzliche Aufgaben erfüllen. Hierzu zählen die Informationsbeschaffung, die Zusammenstellung des internen und/oder externen Projektteams sowie die Organisation des Kick-Off-Meetings.
Wenn sich Verkäufer und Käufer "gefunden" haben, wird in der Regel der erste Kontakt über die Deal-Manager aufgenommen und durch eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die Basis für die weitere Kommunikation gelegt und erste vertrauliche Informationen ausgetauscht. Sollten sich die Gespräche für beide Seiten positiv entwickeln, wird das Interesse für die Transaktion durch ein Letter of Intent konkretisiert.
In der Regel führt der Kaufinteressent eine Buyer-Due-Diligence durch, um sich vom Target zu überzeugen und das Kaufrisiko zu minimieren. Das Ergebnis der Due-Diligence kann bewirken, dass die Kaufverhandlungen aufgrund sogenannter Deal-Breaker abgebrochen werden, der Kaufpreis gemindert wird oder der Verkäufer zusätzliche vertragliche Garantien eingehen muss.
In den vorherigen Phasen wird im Besten Fall ein Kaufpreiskorridor ermittelt, der in der Verhandlungsphase konkretisiert und mit unterschiedlichen Vertragsbedingungen flankiert wird. Sollte die Transaktion finanziert werden, ist auch die Finanzierungsdokumentation zu erstellen.
Hier werden die vorher verhandelten Vertrags- und Finanzierungsdokumente unterzeichnet und beurkundet. Falls notwendig, wird die Kartellamtsanmeldung durchgeführt.
Zur Vertragserfüllung müssen in der Regel noch sogenannte Closing-Bedingungen erfüllt werden. Diese können Vertraglich bedingt oder aber auch durch Auflagen und Meldepflichten beinhalten.
Nachdem alle Closing-Bedingungen erfüllt sind, wird der Kaufpreis gezahlt und besehende Sicherheiten abgelöst. Je nach Vertragsgestaltung, können noch Nebenvereinbarungen inkraft treten oder mögliche Auflagen müssen erfüllt werden.
Nach dem Closing werden gewöhnlicherweise Stichtagsbilanzen zur Berechnung von Kaufpreisanpassungen erstellt. Nun findet die Integration des Targets in die Unternehmensorganisation statt.